All-on-4 NobelParallel with MuA Plus

Damals wie heute: Sofortversorgung bei totalem Zahnverlust

von Hubert Dieker

 

Anwenderbericht

Vor nunmehr zehn Jahren trat Dr. Dr. Alfons Eißing, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, an das niedersächsische H+H-Dentalstudio heran, mit einem besonderen Vorschlag: gemeinsam mit ihm das damals noch revolutionär anmutende Implantatsystem „All-on-4“ zahntechnisch umzusetzen. Schon zu Beginn der Marktentwicklung dabei sein und eigene Ideen mit einbringen zu können, war so reizvoll, dass es im Laborteam des H+H-Dentalstudios kein großes Zögern gab. Schnell wurde deutlich, dass nur eine lückenlose Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Hersteller, Chirurg, Zahnarzt und Labor zum Erfolg der Versorgung führen kann. Diese engmaschige Kommunikation – einschließlich der Patientengespräche und der Einbeziehung des Praxis- und Laborteams – ist heute noch ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit. Der folgende Beitrag schildert die gesammelten Erfahrungen mit dem „All-on-4®“-Behandlungskonzept von Nobel Biocare anhand ausgewählter Patientenbeispiele und erörtert so die Besonderheiten dieser Methode.

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3. Münchner Treff am 09. April 2016

Über Komplikationen und Misserfolge und deren Lösungen am Weichgewebe in der ästhetischen Implantologie

Nach den erfolgreichen Zusammenkünften in München zu den Themen „Langzeiterfolg der Ästhetik“ und „Sicherheit der Augmentation“, möchten wir Sie heute zu einer erneut besonderen Fortbildung, unserem 3. Münchner Treff am 09. April 2016 einladen. Auf dieser Fortbildung wird Ihnen gezeigt, dass das  Weichgewebemanagement der bedeutendste Schlüssel aller Behandlungsfälle, egal ob sofort oder verzögerte Implantation nach Extraktion, ist. Ihnen werden diagnostische Eckpfeiler und praktikable Vorgehensweisen gezeigt. Weiterlesen

Workflow navigierte Implantologie bei anteriorer Brückenversorgung – Fallstudie von Frau Dr. Annette Felderhoff-Fischer

Die statische Navigation hatte ihre Anfänge mit Schablonen, die mittels dreidimensionaler Bildgebung erstellt wurden und zunächst auf Knochenniveau platziert wurden. Die Weiterentwicklung der Navigationssysteme erlaubte eine präzise prothetisch orientierte Planung der Implantatpositionen im Sinne des „Backward-Plannings“ und die Lagerung der OP-Schablone auf der Restbezahnung bzw. der Gingiva, ein transgingivales Inserieren der Implantate und eine provisorische Sofortversorgung wurden möglich.

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Implantologische Möglichkeiten – ein Fallbeispiel

Die Ästhetik spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle, daher gehören zum idealen Erscheinungsbild vor allem auch weiße, gerade und gepflegte Zähne. Patienten, die an einer Fehlbildung ihres Gebisses leiden, haben jedoch krankheitsbedingt Schwierigkeiten mit ihren Zähnen – vor allem in Funktion und Ästhetik.

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Traditionsverfahren modern wie nie – Gespräch mit Prof. Dr. Paulo Maló

Prof. Dr. Paulo Maló aus Lissabon gibt im Interview mit Marianne Steinbeck, der Projektmanagerin des BDIZ EDI, Auskunft über die durchweg positive Entwicklung des bereits in den 1990er Jahren etablierten Konzepts, den festsitzenden Zahnersatz auf nur vier Implantaten im zahnlosen Kiefer zu verankern. Er erläutert die Bedeutung der Vorteile und gibt darüber hinaus Empfehlungen für die Nachsorge der Patienten nach der Implantatchirurgie mit dem Maló-Kliniprotokoll.

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Neue Frontzähne am Tag der Extraktion – Sofortimplantation nach dem Wiener Akademie-Konzept

Der Beitrag von Prof. Dr. Georg Mailath-Pokorny, Dr. Rudolf Fürhauser und PD Dr. Bernhard Pommer stützt die Vorteile der Sofortimplantation, die im Vergleich zur verzögerten oder späten Insertion von Zahnimplantaten die Reduktion der chirurgischen Eingriffe und der insgesamten Therapiedauer sowie auch der postoperativen Morbidität der Patienten umfasst.

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Traditionsverfahren modern wie nie – Interview mit Prof. Dr. Paulo Maló

Für einen Eintageskurs mit Live-Operation besuchte Prof. Dr. Paulo Maló aus Lissabon, Erfinder und geistiger Vater des All-on-4®-Konzepts, seinen Kollegen Dr. Bernd Quantius zur Eröffnung von dessen MALO CLINIC in Mönchengladbach am Niederrhein. Prof. Malós bereits in den 90ern des letzten Jahrhunderts etabliertes revolutionäres Konzept, auf nur vier Implantaten im zahnlosen Kiefer festsitzenden Zahnersatz zu verankern, verbessert auch heute für viele Patienten weltweit die Lebensqualität.

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Moderne Implantatversorgung: 1 Patient, 2 Konzepte (Ein Fallbericht von Dr. Bastian Wessing)

Sofort- und Spätimplantation mit NobelActive im Seitenzahnbereich mit verschraubten Implantatkronen und ASC Abutment: Ein 62-jähriger Patient in gutem Allgemeinzustand zeigte bei der jährlichen Routinekontrolle negative Vitalitätsproben an den Zähnen 37 und 35 welche in einen Geschiebebrückenverbund 34 – 37 (Brückenglied bei 36) eingebunden waren.

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Innovatives Implantatdesign zur optimierten Seitenzahnversorgung – Ein Fallbeispiel von Dr. Stefan Hümmeke

Sowohl die implantatprothetischen Rehabilitation des Ober-, als auch des Unterkieferseitenzahnbereichs wartet aus anatomisch-chirurgischer Sicht als auch aus prothetischer Sicht mit spezifischen Herausforderungen auf. Anatomisch bedingt steht im Oberkiefer aufgrund der Extension des Sinus maxillaris und im Unterkiefer aufgrund des Mandibularkanals häufig nur ein vermindertes vertikales Knochenangebot zur Verfügung. Da aber gerade in diesem Bereich die höchsten Kaufkräfte auftreten, bestehen erhöhte Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit sowohl der Implantate, als auch der Suprastruktur.

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