Gleichwertige Betrachtung von Diagnostik, Chirurgie und Prothetik

15. Dezember 2017

Implantologie: Piste-Kongress – „den Praktiker mit den unterschiedlichsten Spezialisierungen ansprechen“

In einem Interview beschreibt Mitveranstalter und -organisator, MKG-Chirurg Dr. Dr. Ulrich Stroink aus Düsseldorf, das ursprüngliche Konzept, die aktuelle Ausrichtung und die aktuellen Programmpunkte des Piste-Kongresses, der im nächsten Jahr vom 26. Februar bis zum 3. März in St. Anton, Arlberg, Österreich, stattfinden wird.

Wie oft hat der Piste-Kongress bereits stattgefunden?

Wir mussten bei der Detailplanung verwundert feststellen, dass 2018 bereits der 5. Piste-Kongress stattfindet! Wie die Zeit vergeht … wir sind aber genauso bis in die Haarspitzen motiviert wie bei der Premiere 2014 und sind stolz, bereits ein Format mit Tradition etabliert zu haben!

Welche ist die initiale Idee hinter dem Kongress?

In der modernen Zahnmedizin und Implantologie greifen Diagnostik mit Bildgebung, Planung, Hart- und Weichgewebschirurgie sowie Prothetik nahtlos ineinander über. Die initiale Idee war also, diese Themenbereiche bewusst und gleichberechtigt in einem neuen Format zu präsentieren – das „Piste“-Konzept war geboren!

Wie haben sich die Teilnehmerzahlen entwickelt?

Die Teilnehmerzahlen haben sich momentan im unteren dreistelligen Bereich eingependelt – auf der einen Seite eine gesunde Größe, die den Fortbestand des Kongresses sichert, auf der anderen Seite haben wir so- mit keine anonyme Großveranstaltung. Darauf legen wir großen Wert und haben auch die Räumlichkeiten und das Rahmenprogramm entsprechend ausgewählt. Besonders erfreulich ist für uns die Tatsache, dass wir neben den Neuanmeldungen auch schon zahlreiche Teilnehmer zum wiederholten Mal in St. Anton begrüßen dürfen. Das bestätigt unsere Vision, nicht ein beliebig aus- tauschbarer „Punktelieferant“ unter vielen zu werden, sondern ein hochwertiger „Stammkongress“ an einem festen Ort in einer definierten Zeitspanne, zu dem man immer wieder gern zurückkommt.

Fotos: Stroink Mitveranstalter MKG-Chirurg Dr. Dr. Ulrich Stroink im Gespräch

 

 

 

 

Der Themenbogen des Piste-Kongresses reicht von der Radiologie, Chirurgie und Kieferorthopädie bis hin zur Abrechnung in der Praxis. Welche Aspekte waren Ihnen in der Gestaltung des Programms 2018 besonders wichtig?

Piste ist ein interdisziplinärer Kongress, der Praktiker mit den unterschiedlichsten Spezialisierungen ansprechen soll. Bei der Schwerpunktsetzung wurde aber die dentale Implantologie als gemeinsamer Nenner definiert. Neben Bildgebung, Chirurgie und Zahntechnik haben wir für 2018 noch die Themen Marketing/BWL und Praxisorganisation mit hochkarätigen Referenten an Bord genommen. Eingeladen sind also alle Implantologen, Parodontologen und Zahntechniker, aber auch Praxismanagerinnen und Praxispersonal.

Was hat Sie dazu bewogen, betriebswirtschaftliche Themen in das Programm aufzunehmen?

Wir feilen ständig an unserem Programm und haben bereits im vergangenen Jahr „Abrechnungsmodule“ nach den entsprechenden Vorträgen beziehungsweise Workshops angeboten. Dies stieß auf extrem positive Resonanz, sodass wir uns entschlossen, diesen Schwerpunkt 2018 noch weiter zu vertiefen. Ein perfekt gesetztes Implantat ist ja eine schöne Sache, aber erst die korrekte Abrechnung macht die Behandlung für beide Seiten rund!

Schon angesichts der Veranstaltungsdauer von sechs Tagen wird klar, dass der Piste-Kongress „anders“ ist. Worin sehen Sie die wesentlichen Vorzüge für die Teilnehmer? Wie können die Teilnehmer am besten vom Programm profitieren?

Wer bei uns eine Woche St. Anton bucht, lässt sich natürlich auf etwas ein – und zwar im positiven Sinn. Unser Programm ist traditionell zweigeteilt: Jeden Vormittag finden Workshops statt, die die Teilnehmer je nach Bedarf buchen können. Nachmittags werden Vorträge zu den verschiedenen Themen gehalten, teilweise dienen sie als direkte theoretische Vorbereitung für den Workshop am nächsten Vormittag. Jeden Abend warten wir mit einem besonderen Highlight auf: sei es unser traditionelles Fondue-Essen, das „Dental Dinner“, ein sportlicher Besuch auf der Rodelalm oder der Gesellschaftsabend mit dem besonderen Vortrag, diesmal übrigens vom Olympiasieger Dieter Baumann.

Neu in 2018: Mit Ihrem Programm adressieren Sie neben den chirurgisch tätigen Kollegen auch die Praxismanagerinnen und das Praxispersonal.

Sowohl unsere Abrechnungsmodule als auch BWL sind für Praxismanagerinnen und Praxispersonal interessant. Hier würden wir gern das gesamte Team einer Zahnarztpraxis „mitnehmen“. Wir überlegen für die Zukunft auch, spezielle Kurse für die Mitarbeiterinnen im zahnärztlichen Bereich und für den Rezeptions- und Abrechnungsbereich anzubieten.

Was macht für Sie den Erfolg eines Kongresses aus? Was sollen die Teilnehmer im Nachgang über Ihren Kongress berichten?

Für mich ist ein Kongress erfolgreich, wenn sich die Teilnehmer mit den Inhalten identifizieren und in den angebotenen Konzepten wiederfinden, sei es in der Zahntechnik, in der Implantologie oder im Praxismanagement. Wir wollen einen maximalen, perfekt aufeinander abgestimmten Input für unsere Teilnehmer. Aus diesem Grund planen wir die Themenschwerpunkte und das Programm im Vorfeld sehr gründlich, was sich auch in den hochkarätigen, international bekannten Referenten widerspiegelt. Ganz entscheidend ist der unmittelbare Bezug zur täglichen Praxis, der sich wie ein roter Faden durch alle Workshops und Vorträge zieht. Für uns ist das Kongressziel erreicht, wenn die Teilnehmer das Erfahrene direkt auch in der eigenen Praxis umsetzen können und gern im nächsten Jahr wieder auf eine abwechslungsreiche Woche in St. Anton vorbeikommen.

Informationen und Anmeldung unter piste-arlberg.de.

Quelle: DZW Ausg. 50/2017

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