All-on-4 NobelParallel with MuA Plus

Damals wie heute: Sofortversorgung bei totalem Zahnverlust

von Hubert Dieker

 

Anwenderbericht

Vor nunmehr zehn Jahren trat Dr. Dr. Alfons Eißing, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, an das niedersächsische H+H-Dentalstudio heran, mit einem besonderen Vorschlag: gemeinsam mit ihm das damals noch revolutionär anmutende Implantatsystem „All-on-4“ zahntechnisch umzusetzen. Schon zu Beginn der Marktentwicklung dabei sein und eigene Ideen mit einbringen zu können, war so reizvoll, dass es im Laborteam des H+H-Dentalstudios kein großes Zögern gab. Schnell wurde deutlich, dass nur eine lückenlose Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Hersteller, Chirurg, Zahnarzt und Labor zum Erfolg der Versorgung führen kann. Diese engmaschige Kommunikation – einschließlich der Patientengespräche und der Einbeziehung des Praxis- und Laborteams – ist heute noch ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit. Der folgende Beitrag schildert die gesammelten Erfahrungen mit dem „All-on-4®“-Behandlungskonzept von Nobel Biocare anhand ausgewählter Patientenbeispiele und erörtert so die Besonderheiten dieser Methode.

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Sofortversorgung des voll-bezahnten Kiefers mit nicht erhaltungswürdigen Zähnen

Zahnmedizin am Rahmer See Dr. Yasin Aktas, MSc Angermunderstrasse 53 47269 Duisburg www.draktas.de

Zahnmedizin am Rahmer See Dr. Yasin Aktas, MSc Angermunderstrasse 53 47269 Duisburg www.draktas.de

Seit mehr als zwei Jahrzehnten wird das implantologische Sofortversorgungskonzept nach der All-on-4-Methode (Nobel Biocare) angewendet. Ziel ist es, dem Patienten eine kostengünstige festsitzende Alternative bei vollständiger Zahnlosigkeit anbieten zu können. Der Autor zeigt auf, dass die bewährte Behandlungsmethode auch im parodontologisch vorgeschädigten Gebiss in vielen Fällen eine adäquate Lösung darstellen kann.

Wie Sie das All-on-4® Behandlungskonzept in Ihrer Praxis einführen: Acht Tipps von Behandlern.

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Interdisziplinäre Vollendung 

Im Falle von Nichtanlagen kann eine alleinige, implantologische Versorgung der Lücke aufgrund von Bewegungen der Nachbarzähne in die Lücke hinein nicht möglich sein. Eine Lösungsmöglichkeit ist die präimplantologische Bewegung der Nachbarzähne in die korrekte Position. Der dargestellte Fallbericht von Dres. Nicole und Sebastian Horvath zeigt die kombinierte kieferorthopä­dische und implantologische Behandlung eines derartigen Falles

Besuchen Sie die Vorträge von Dr. Sebastian Horvath auf unseren Regionenveranstaltungen!

Vortrag: Behandlungskonzepte zur Knochenregeneration – Wie geht man vor?
Hands-on Workshop: Behandlungskonzepte zur Knochenregeneration nach Zahnextraktion und um Implantate – Hands-on am Schweinekiefer mit creos™ xenogain und creos™ xenoprotect

Dr. Sebastian Horvath referiert auf den Regionenveranstaltungen in Saalfelden (13.-15. Juli), in Hamburg (29. Juni – 1.Juli) und in Weggis (23.-24. Juli).

Programm Saalfelden
Programm Weggis
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Fallbericht von Prof. Dr. Draenert & Dr. Berthold: Zygoma-Implantat im Oberkiefer – Alternative zum klassischen vertikalen Knochenaufbau

Auszug aus der Fallberichtsbeschreibung: „Die 49-jährige Patientin stellte sich in unserer Implantatsprechstunde im Sommer 2015 vor. Als Kind wurde bei der Dame ein unklarer benigner Tumor im Oberkiefer entfernt. Dies resultierte in einem komplexen knöchernen Defekt Regio 23 bis 26 mit vollständigem Verlust des Alveolarkammes. In der Folge bis zur Vorstellung in unserem Hause wurden zwei Beckenkammblockaugmentationen durchgeführt, welche beide verloren gingen, und schließlich eine Brücke 22 bis 26. Es stellte sich nun eine Lockerung des Zahnes 22 und 26 ein, die eine erneute chirurgische Behandlung erforderte.
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Fallbericht von Prof. DDr. Gabor Tepper: Sofortimplantation und Sofortbelastung in der ästhetischen Zone

Es ist unbestritten, dass sich die Sofortimplantation mit oder ohne Sofortbelastung durchgesetzt hat. Sie zählt mittlerweile als eine grundlegende, sich stetig weiterentwickelnde Technik, welche bei Behandlern und Patienten gleichermaßen Skepsis wie auch Befürwortung hervorruft. Eine besondere Herausforderung innerhalb des Fachgebiets stellt die implantologische Versorgung der Oberkieferfront dar, da es sich um die zentrale Zone der Phonetik, Ästhetik und Funktion handelt. Weiterlesen

Workflow navigierte Implantologie bei anteriorer Brückenversorgung – Fallstudie von Frau Dr. Annette Felderhoff-Fischer

Die statische Navigation hatte ihre Anfänge mit Schablonen, die mittels dreidimensionaler Bildgebung erstellt wurden und zunächst auf Knochenniveau platziert wurden. Die Weiterentwicklung der Navigationssysteme erlaubte eine präzise prothetisch orientierte Planung der Implantatpositionen im Sinne des „Backward-Plannings“ und die Lagerung der OP-Schablone auf der Restbezahnung bzw. der Gingiva, ein transgingivales Inserieren der Implantate und eine provisorische Sofortversorgung wurden möglich.

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Ein Fallbericht von Prof. Dr. Pommer: Membran-Deckung bei Perforation der Kieferhöhlenschleimhaut

Besonders zur Beherrschung von intraoperativen Komplikationen wie bukkale Knochendehiszenzen oder die Perforation der Kieferhöhlenschleimhaut beim Sinuslift sind verlässliche Materialien von essenzieller Bedeutung. Mit ihrer hohen Reißfestigkeit, langen Resorptionszeit und einfachem Handling beim Trimmen der creosTM xenoprotect bietet die Membran gerade in diesen Situationen entscheidende Vorteile.“ so Priv. Doz. Ass. Prof. Dr. Bernhard Pommer von der Akademie für Orale Implantologie, Wien.

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